Mit der Einziehung der Geschäftsanteile wird der Gesellschaftsanteil eines Gesellschafters beseitigt. Der Gesellschafter wird damit aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Die Einziehung der Geschäftsanteile kann nur durch die Gesellschafterversammlung beschlossen werden. Dazu muss die Einziehung wirksam und rechtssicher beschlossen werden. Eine Einziehung ist nur möglich, wenn sie im Gesellschaftsvertrag vorgesehen ist. Wenn die Satzung der Gesellschaft keine größere Mehrheit vorsieht, wird die Einziehung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen.

Ein Rechtsanwalt im Gesellschaftsrecht kann die einzelnen notwendigen Schritte der Einziehung begleiten oder die Rechtmäßigkeit eine Einziehung beurteilen und klageweise gegen die Einziehung vorgehen.

Eine Einziehung wirksam, wenn ein wichtiger Grund für die Einziehung besteht. Ist dies nicht der Fall, kann der rechtswidrige Beschluss vor dem Gericht durch einen Rechtsanwalt angefochten werden. Sind die Geschäftsanteile wirksam eingezogen worden, hat der Gesellschafter einen Anspruch auf Abfindung gegen die Gesellschaft.

Wenn in der Satzung keine Regelungen zum Ausschluss oder der Einziehung der Geschäftsanteile vorgesehen sind, besteht die Möglichkeit eine Ausschlussklage zu erheben. Die Wirkung des Ausschlusses besteht erst nachdem die Abfindung an den Gesellschafter gezahlt wird und wenn das Gericht in dem Urteil der Ausschlussklage stattgibt.

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Einziehung der Geschäftsanteile und Ausschlussklage

Wenn in der Satzung keine Regelungen zum Ausschluss oder der Einziehung der Geschäftsanteile vorgesehen sind, besteht die Möglichkeit eine Ausschlussklage zu erheben. Die Wirkung des Ausschlusses besteht erst nachdem die Abfindung an den Gesellschafter gezahlt wird und wenn das Gericht in dem Urteil der Ausschlussklage stattgibt.

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