Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) regelt das Honorar des Rechtsanwaltes. Wenn zwischen dem Rechtsanwalt und dem Mandant keine Vereinbarung über die Vergütung getroffen wird, gelten die Bestimmungen des RVG.

Vergütung für anwaltliche Leistungen

Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz

  • Durch Gesetz vorgesehene Vergütung falls nichts Abweichendes vereinbart.
  • Gesetz regelt verbindlich Honorar.
  • Schwer verständliche Regelung für Mandanten.

Vorteile dabei sind, dass das Honorar des Rechtsanwalts gesetzlich geregelt ist. Das Gesetz enthält Bestimmungen zur außergerichtlichen und gerichtlichen Vertretung des Rechtsanwalts. Auch sind alle Rechtsgebiete erfasst. Der Mandant kann im Falle eines Konflikt über die Vergütung in einem Gerichtsverfahren die Angemessenheit und Höhe des Honorars überprüfen lassen.

Im Zivilrecht und im Steuerrecht richten sich die gesetzlichen Gebühren nach dem Gegenstandswert. Die einzelne Berechnung der Vergütung ist kompliziert. Jedoch gilt generelle, dass sich das Honorar erhöht, wenn sich der Gegenstandswert erhöht. Der Gegenstandswert ist der Wert, welchen der Mandant einfordert und einklagen will. Er wird auch Streitwert genannt. Hinzu kommt ein Gebührensatz, welcher mit dem jeweiligen Betrag, der in der Anlage des RVG aufgeführt ist, multipliziert wird.

Im Strafrecht gelten sogenannte Betragsrahmengebühren. Sie geben eine Spanne in Euro an, welche für einen jeweiligen Verfahrensabschnitt geschuldet ist. In den meisten Fällen wird ein Mittelwert zwischen dem niedrigsten und höchsten für die Berechnung der Vergütung für die Gebührenhöhe berechnet.

Im Internet gibt es zahlreiche Rechner für die Rechtsanwaltsvergütung. Sie können eine erste Orientierung für die Berechnung der Anwaltsvergütung geben.

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