Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gründen

Unsere Kanzlei unterstützt Sie bei folgenden Fragestellungen:

  • Wie wird eine GbR gegründet?
  • Wie wird eine GbR steuerlich behandelt?
  • Welche Vorteile hat die GbR?
  • Welche Nachteile hat die GbR?

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist eine Personengesellschaft und wird auch BGB-Gesellschaft genannt. Voraussetzung für die Gründung der Gesellschaft ist, dass an ihr mindestens zwei Gesellschafter beteiligt sind. Dazu müssen sich die Gesellschafter in dem Gesellschaftsvertrag zu einem gemeinsamen Zweck zusammenschließen. Der Zweck muss nicht unbedingt wirtschaftlicher Natur sein. Es genügt ein ideeller Zweck, wie zum Beispiel die Gründung einer Wohngemeinschaft. Jeder Gesellschafter hat die Pflicht, den gemeinsamen Zweck zu fördern. Die BGB-Gesellschaft darf jedoch kein Handelsgewerbe betreiben. Wird ein Handelsgewerbe betrieben, muss dies in Form einer OHG erfolgen.

Traditionellerweise schließen sich Freiberufler wie Ärzte, Rechtsanwälte Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in einer GbR zusammen, um gemeinsam ihren Beruf auszuüben.

Mit der Gründung der GbR bestehen zum einen Verhältnisse der Gesellschafter untereinander (Innenverhältnis). Zum anderen bestehen Rechtsverhältnisse im Außenverhältnis. Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist eine juristische Person. Das bedeutet, dass sie selbst Rechte und Pflichten besitzt.

Die Gründung einer GbR muss nicht zwingend schriftlich erfolgen. Dies bedeutet, dass schon mit dem gemeinsamen Zweck und der Aufnahme einer gemeinsamen Tätigkeit, wie die Berufsausübung eine GbR gegründet werden kann. In einem solchen Fall gelten die gesetzlichen Regelungen des BGB. Die Vorschriften des BGB sind nicht zahlreich. Die Rechtsprechung hat wesentliche Grundsätze für die GbR festgestellt. Dies kann insbesondere bei einem Gesellschafterstreit nachteilig sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen im Gesellschaftsrecht spezialisierten Anwalt mit der Gründung zu beauftragen. Dieser wird dann den Gesellschaftsvertrag individuell gestalten.

Auch ist es nicht wie bei einer GmbH erforderlich, dass die Gesellschaft ein bestimmtes Stammkapital aufbringen muss. Die Gesellschafter haben jedoch einen Beitrag zu dem Gelingen der GbR zu leisten und haben diese dann bei Bedarf finanziell auszustatten.

Was ist der Nachteil einer GbR?

Ein Grund, welcher gegen eine GbR spricht, ist die Haftung der Gesellschafter. Bei einer GbR haftet jeder Gesellschafter mit seinem Privatvermögen auch für die Verbindlichkeiten der GbR. Dies kann bei erhöhten Haftungsrisiken zu unerwünschten Folgen führen.

 

Wie wird eine GbR steuerlich behandelt?

Die GbR ist hinsichtlich der Ertragsteuern steuerlich transparent. Das bedeutet, dass die GbR nicht wie bei der GmbH Körperschaftssteuer zahlt, sondern die Gesellschafter der GbR Einkommensteuer zu zahlen haben. Das Jahresergebnis der GbR ist dann auf die einzelnen Anteile aufzuteilen. Jeder Gesellschafter hat dann Einkommensteuer auf den Gewinn seines Anteils zu zahlen. Hinzu muss der Gesellschafter 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die festgesetzte Einkommensteuer zahlen.

Folgende drei Vorteile sprechen für die Gründung einer GbR:

  1. Einfache und schnelle Gründung
  2. Keine besonderen Formalitäten zu beachten
  3. Kein Mindestkapital vorgesehen

Folgende drei Nachteile sprechen gegen die Gründung einer GbR

  1. Unzureichende gesetzliche Regelungen
  2. Persönliche Haftung der Gesellschafter
  3. Hauptsächlich für kleinere Betrieb interessant

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Bei einer Neugründung können wir Ihnen die Gründung einer GbR zum Festpreis zu folgenden Konditionen anbieten:

Basic

210 zzgl. Umsatzsteuer

Medium

430 zzgl. Umsatzsteuer

Professional

610 zzgl. Umsatzsteuer
Umfassende Beratung zur Rechtsform
und den Besonderheiten der Gesellschaft
Planung und Durchführung der Gründung
Ausarbeitung des individuellen Gesellschaftsvertrag
(Satzung der Gesellschaft)
Bereitstellung einer Vorlage
für den Geschäftsführervertrag
Gewerbeanmeldung
Steuerliche Anmeldung beim Finanzamt

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